Eibe richtig düngen

Eiben sind beliebte Pflanzen, da sie langsam wachsen und sehr alt werden. Als Baum wachsen sie hoch und als Hecke werden sie sehr dicht. Eiben werden darum gerne als hohe Sichtschutzhecken eingesetzt. Sie sind aber außerdem populär, da sie anspruchslos sind, was den Standort und Boden betrifft, robust, immergrün und winterhart sind. Auch sind Eiben einfach in der Pflege. Diese sollte aber nicht vernachlässigt werden. Gerade da Eiben so alt werden können, sollte man gut für sie sorgen, so dass man dauerhaft eine schöne, gesunde Hecke oder Strauch im heimischen Garten hat. Dazu gehört es die Eibe zu schneiden, zu gießen und zu düngen.

Eibenhecke düngen

Eiben müssen nicht zwangsläufig gedüngt werden, aber es hilft ihnen gut und gesund zu wachsen. So kann man bereits beim Pflanzen, die Eibe düngen. Dazu kann man die Erde mit reifem Kompost oder Pflanzerde anreichern. Anschließend kann man Hornspäne oder eine Schicht Rindenmulch auf die Wurzeln geben. Der Rindenmulch sorgt außerdem für Nährstoffe und schützt die Pflanze vor Frost. Auch kann man älteren Pflanzen im Herbst mit Kalidünger düngen, da Eiben Kalk sehr gerne mögen. Dabei kann man die Eibe auch mit Bittersalz düngen.

Eiben sind zwar anspruchslos, was den Boden betrifft, aber hat man eine Eibe auf einem sandigen Boden gepflanzt, empfiehlt es sich zu düngen. Langzeitdünger wie Laub- oder Rasenschnitt Abfall eignen sich sehr gut dafür. Sie können alternativ auch Tannen- oder Koniferendünger verwenden. Aber auch natürlicher Dünger wie reifer Pferdemist eignet sich gut zu der Düngung der Eibe. Alternativ können Sie die Eibe mit Blaukorn düngen. Hier sollten Sie allerdings aufpassen, den Boden nicht zu überdüngen.
Auch sollten Sie Ihre Eibe nicht mehr nach September düngen, da die neuen Triebe dann keine Zeit mehr zum Ausreifen haben und nicht mit dem Frost im Winter umgehen können.
Meist reicht es jedoch eine Eibe einmal jährlich mit Langzeitdünger zu düngen.